Samstag, 7. Oktober 2006

Adlerträume

Des Adlers Blick schweift über den Himmel. Weit fliegt er über Berge und Steppen. Sein Schrei erfüllt die Luft mit überirdischem Klang. Freiheit, zwischen Himmel und Erde, in wildem Flug mit jeder Faser ausgekostet. Er läßt sich nicht fangen. Er läßt sich nicht zähmen. Und wenn du ihm doch Fesseln anlegst, so bleibt sein Wille ungezügelt, seine Träume unfaßbar. Sein Blick bohrt sich in deine Augen. Einen Moment lang bist du gebannt, gefangen in den Weiten des Adlerblicks. Gefangen in Intensität und Lebensfreude. Du fliegst mit ihm über Berge und Steppen. Ein Moment nur, der ewig dauert. Ein Moment, der deine Seele berührt.

Sonntag, 1. Oktober 2006

Herbst

jetzt wird die Welt langsam bunt und trocken...

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Donnerstag, 28. September 2006

Familienzuwachs

seit heute ist unsere Familie um zwei Mitglieder größer. Hier sind sie:


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Jetzt bin ich gespannt, wie sich das Leben mit den beiden süßen gestaltet :-D Jedenfalls hatten wir Glück, die beiden sind schon richtig schön handzahm :-)))

Mittwoch, 27. September 2006

Mein Anti-Talent

Wenn es irgendetwas gibt, worin ich kein Talent habe, dann ist es das herzlose, phantasielose Verfassen oder Ausfüllen von Dokumenten. Papierkram und ich, wir passen einfach nicht zusammen. Wenn ich vor dem Papier sitze, gefüllt mit Beamtendeutsch, vielverschachtelten Sätzen, die teilweise über eine halbe Seite gehen, knisternd vor Trockenheit und zusammengesetzt aus stolzierenden, seelenlosen Wortbauten, dann schaltet sich ein Teil meines Gehirns ab. Ich sitze da und starre auf die Zeilen, versuche den Sinn zu verstehen und komme mir unglaublich dumm vor. Dann, wenn ich die Leerzeilen ausfüllen soll, renne ich von einem Ort zum anderen auf der Suche nach irgendwelchen bedeutungsvollen und mir nichts sagenden Zahlen, Papieren oder sonstigem Zeug im Wirrwarr der eiskalt bizarr geformten Sprachpapiere. Trotz unregelmäßiger stundenlanger Versuche schaffe ich es nicht, diese Zeugnisse abartiger Sprach-„Kunst“ dazu zu bewegen, sich in geordnete Behältnisse zu sortieren und auch dort zu bleiben. Sie entwischen mir immer wieder durch Ritzen und Löcher, nagen sich durch Mappen und verstecken sich über-, unter- und zwischeneinander. Sie wollen wohl nicht bei mir bleiben, so wie ich sie am liebsten bis ans Ende des unendlich weiten Universums schicken würde. Wir befinden uns eben im Kriegszustand.

Grau ist die Welt

Die Welt ist grau. Grau in grau. Grau in grau in grau. Düster fällt Licht durch graue Wolken, wird selbst grau, färbt das Gras grau, die Schottersteine auf dem Feldweg, die Rübenblätter und Maiskolben. Es riecht nach feuchten Blättern; feuchten, verfaulenden Blättern, und Erde. In der Ferne graue Häuser und graue Hügel. Die freundlich-grünen Wälder waren einmal, heute zieht Dunkelheit zwischen den Stämmen dahin, häßliche Fratzen lauern hinter den Stämmen und unter Brombeergestrüpp, und dunkle Fichten beugen sich drohend über den Weg. Vom Himmel ziehen dunkle Schlieren hinunter, setzen sich zwischen Häusern fest und klammern sich an feuchte Wiesen. Ein Bach plätschert freudlos durch sein tiefes Bett, Augen und Mäuler unter vorhängenden Wurzeln verborgen.
Mein Gesicht wird feucht, winzige Tropfen setzen sich an Augenbrauen und Wimpern fest. Unter meinen Füßen knirschen die Steine, hell und gleichzeitig dumpf. Sauerstoff pumpt durch meine Adern, meine Muskeln bewegen sich lebendig und frisch, und heute genieße ich die schaurig-schöne Stimmung.

Montag, 25. September 2006

Halbschwester

Warum erfahre ich erst jetzt, daß meine Zwillinge letzten November eine Halbschwester bekommen haben? Ist ja nicht gerade so, als ob ich keinen Kontakt zum Papi mehr hätte...
Aber warum diese dann auch noch denselben Namen bekommen muß wie die große Schwester der Zwillinge, das muß ich nicht mehr verstehen, oder?

Sonntag, 24. September 2006

Das Prinzip der Schwingung

"Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich, alles ist in Schwingung."
(Kybalion, die hermetischen Lehren)

Dazu fällt mir ein, wenn alles in Schwingung ist, was ist dann Materie? Materie ist Schwingung, so langsam, daß sie stillzustehen scheint. Wir glaubten zu wissen, daß die Materie aus Atomen besteht. Dann glaubten wir zu wissen, daß die Atome aus Elektronen und Protonen bestehen. Dann glaubten wir zu wissen, daß die Elektronen und Protonen aus Quarks bestehen. Was kommt nun? Und was ist zwischen den Atomen, zwischen den Elektronen und Protonen, zwischen den Quarks? Eine Menge gar nichts! Und wenn wir die Quarks weiterverfolgen, enden wir irgendwann bei reiner Schwingung.
Was also ist Materie? Eine Illusion? Warum stoßen wir uns an? Warum gleiten unsere Körper nicht einfach durch Mauern? Und warum können wir diese Schwingung nicht einfach beherrschen und die Materie so gestalten, wie wir sie haben wollen?

MiniMal war einmal

Heute (nein, ist ja schon nach Mitternacht, also gestern) ging ich in den Minimal hinein, und kam dann wieder heraus, aus dem REWE!!!
Da hatten die doch glatt in der Zeit mal eben den Laden umgetauft :-D

Samstag, 23. September 2006

Ein grippaler Infekt

hat mich erwischt. Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht woher. Vielleicht habe ich mich überarbeitet. Egal, er ist nun mal da. Am ersten Tag habe ich mich geschont, nichts getan. Mit dem Ergebnis, daß das Wohnzimmer innerhalb eines Tages wie eine Müllhalde aussah, dank der Kinder. Am zweiten Tag war klar, daß ich ihn nicht mehr abwenden konnte. Das Wohnzimmer mußte erstmal so bleiben wie es war, die Kinderzimmer waren wichtiger. Es gab schon keinen Platz mehr um Hausaufgaben zu machen. Also nahm ich den Kampf auf und trieb die Kinder an, das kostet fast mehr Kraft als wenn ich selber aufräume, aber lernen müssen sie das.
Tag drei (gestern): Nun waren auch meine Nasennebenhöhlen zu. Zwei Aspirin retteten mich über den Tag, auch wenn es mir zuwider ist, chemische Medizin zu nehmen. Wenn man Kinder hat und keinen Mann, der einen unterstützt, geht es aber oft nicht anders. Das von einer Bombe zerstörte Wohnzimmer ging mir mittlerweile mächtig auf die Nerven. Genauso die Küche, wo ich mittlerweile schon fast keinen Platz mehr zum Kochen habe. Ich konnte mich jedoch zu nichts aufraffen, bis es schon fast abend war. Da kam dann das zweite Aspirin zum Einsatz (das erste war frühmorgens nötig, um gleich halbwegs fit zu sein und die Kinder schul- und kindergartenfertig zu machen, abzuliefern und einkaufen zu gehen). Jetzt setzte ich das Aspirin und eine gute Portion Willenskraft und Energie ein, um das Wohnzimmer wieder halbwegs ordentlich zu kriegen. Für die Küche hatte ich keine Kraft mehr.
Vor dem Schlafengehen gab es dann noch einen "Zaubertrank", der mir empfohlen wurde (ganz vielen lieben Dank an dieser Stelle!!!), der besteht aus 2 EL Honig, 1 ausgepresster Zitrone, 2 fingerbreit Whisky und heißes Wasser drauf (ich hoffe ich darf das hier veröffentlichen, falls nicht bitte ich um Mitteilung, dann nehme ich es wieder raus :-) ). Und das Zeug schmeckte sogar superlecker :-D Und gewirkt hat es wohl auch, ich fing gleich an zu schwitzen, habe mich dann hingelegt, mit insgesamt drei Decken zugedeckt, eine Wasserflasche neben das Bett gestellt und die ganze Nacht durchgeschwitzt.
Tag vier (heute) begann dann ganz angenehm. Ich durfte liegenbleiben, keine Schule! Trotzdem wurde ich schon um 7:00 geweckt, durch zwei Kinder, die sich darum stritten, wer mir einen Tee machen darf und viele Fragen, wie sie das denn nun machen sollen :-)))) Im Endeffekt bekam ich dann zwei Tassen mit schwarzem Tee und Energietee (Kräutertee), und dazu sogar noch eine kleine Rückenmassage :-D Und das wo ich sie gestern so geschimpft habe wegen der Unordnung...
Danach gab's dann noch eine Dusche mit anschließendem Erkältungsbad, und jetzt fühle ich mich zwar noch nicht gesund, aber gelassener. Und vor allem fließt meine Energie wieder, die Blockaden sind weg. Es hat sich jetzt zwar noch ein leichter Husten dazugesellt, aber es steht nichts mehr dem Gesundwerden im Weg.
Trotzdem bleibt für heute einiges zu tun, der Müll muß zum Wertstoffhof gebracht werden, bevor wir darin ersticken, und die Küche muß dringendst saubergemacht werden, bevor sie lebendig wird. Das Bad und die Garderobe haben's auch dringend nötig, aber das kann zur Not auch bis morgen warten. Übertreiben sollte ich es heute auch nicht...

Fazit: Als alleinerziehende Mutter ist es schon eine mittlere Katastrophe, krank zu sein. Auch wenn es nur ein harmloser grippaler Infekt ist. Von in Ruhe gesund werden kann nicht die Rede sein.

Dienstag, 19. September 2006

Zwillingskommunikation

L. kämmt sich, S. versucht ihr Haargummis dranzumachen. L. wehrt sich.
Ich: "S., ich glaube L. will sich erst kämmen..."
S.: "Nein, L. BRAUCHT Haargummis!"

Welt ist Kunst

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Firewalkermom - 20. Jan, 08:09

Ich habe ein paar Eier adoptiert... bin gespannt was schlüpft!

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Christopher Paolini, Joannis Stefanidis
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