Freitag, 8. Februar 2008

hmmmm

womit fange ich an? Wo ich die letzten Monate war, darüber möchte ich eigentlich nicht einmal nachdenken. Das Leben und ich, wir haben uns einfach nicht mehr vertragen. So ganz vertragen wir uns immer noch nicht, aber mal sehen wie's weitergeht.
Wahrscheinlich liest hier jetzt eh niemand mehr, so lange wie ich mich nicht zu Wort gemeldet habe *schäm*. Aber vielleicht schaut der eine oder andere doch mal rein und mag mal kurz piep machen :-)

Sonntag, 15. April 2007

Die Killerkaninchen schlagen zu!

Unfaßbar, aber wahr! Im kleinen Ort Namenlos sind sämtliche Kaninchen zu Killerkaninchen mutiert!
Dies ist jedenfalls anzunehmen, geht man vom Verhalten Frau Merkwürdigs aus, die ihren Kindern strikt verbietet, auch nur ein Kaninchen anzufassen. Weil sie befürchtet, daß Killerkaninchen hoch ansteckend sind, versucht sie sogar, Ansteckung über Gegenstände auszuschließen.
Fakt ist, ein Killerkaninchen lebt bei Familie Hasenfreund, direkt über ihnen. Vor dem fürchtet sie sich am meisten, und seit Killerkaninchen Moritz dort lebt, dürfen ihre Kinder die Familie nicht mehr besuchen. Im Grunde genommen ist Killerkaninchen Moritz ein recht niedlich anzusehendes Tier, aber offensichtlich verbirgt es seine Gefährlichkeit hinter der weißen Unschuldsfarbe.
Fakt ist, heute hoppelte ein braunes Killerkaninchen in den gemeinsamen Garten von Frau Merkwürdig und Frau Hasenfreund. Frau Merkwürdig bekam schreckliche Angst, und um zu verhindern, daß ihre Kinder es anfassten und sich sogar noch ansteckten, erzählte sie ihnen, es sei ein ganz wildes Kaninchen und sie sollten um Gottes Willen die Finger davon lassen. Genau dieses befahl sie auch der Tochter von Frau Hasenfreund, denn wenn diese von Killerkaninchen Moritz auf wundersame Weise verschont geblieben war, so sollte sie sich nicht beim fremden braunen Killerhasen anstecken. Vielleicht hatte sie aber auch Angst, daß sich herausstellen könnte, daß die Killerkaninchen gar nicht gefährlich sind und sie ihren Kindern erlauben müsste, diese bösartigen Tiere anzufassen.
Fakt ist, daß wenige Zeit später Frau Hasenfreund in den Garten kam und das fremde braune Killerkaninchen sah, ihn niedlich fand, auf den Arm nahm und streichelte. Sie starb nicht daran. Mit großem Ärger betrachtete Frau Merkwürdig diese Szene aus dem Kinderzimmerfenster ihrer Tochter. Diese bemerkte das Kaninchen, riß das Fenster auf und ließ Frau Hasenfreund wissen, daß jenes braune fremde Killerkaninchen ein ganz wildes Kaninchen sei. Wahrheitsliebend wie sie war, berichtigte Frau Hasenfreund diese Feststellung und erklärte, das braune fremde Killerkaninchen, das so ruhig auf ihrem Arm saß und sich genussvoll streicheln ließ, nur ein frei herumlaufendes Hauskaninchen eines anderen Nachbarn sei. Erbost schimpfend warf Frau Merkwürdig das Fenster zu, befahl ihren Kindern im Haus zu bleiben und stürmte hinaus. Sie setzte sich auf die Gartenbank, zündete sich mit zitternden Händen eine Zigarette an und warf zornige Blicke um sich.
Unruhig sprang sie wieder auf, eilte in den Schuppen und kam mit einer Plane zurück, um den Sandkasten zuzudecken. Es hätte ja sein können, daß die Kinder von Frau Hasenfreund den Sandkasten infizierten und ihre Kinder sich dort ansteckten.
Nach einer Weile kehrte das fremde braune Killerkaninchen zu seinem Besitzer zurück. Solange Killerkaninchen Moritz sich jedoch im Garten in seinem Auslauf vergnügte, mussten die Kinder von Frau Merkwürdig in ihrer Wohnung in Quarantäne bleiben. Es bestand schließlich große Gefahr, daß sie sich ansteckten.
Aufgrund dieser Tatsachen wird die Seuchenkommission schnellstmöglichst einen hermetisch abgeschotteten Wagen mit ein paar Mitarbeiten, die selbstverständlich mit ABC-Anzügen ausgerüstet sind, nach Namenlos schicken, um der Sache auf den Grund zu gehen. Immerhin könnte eine europaweite Ausbreitung der Seuche die Folge unterlassener Vorsicht sein, wonach sich jeder Bürger in Lebensgefahr befinden könnte.







Das traurige ist, bis auf die Tatsache daß die Killerkaninchen natürlich nicht gefährlich sind und auch keine Seuchenkommision unterwegs ist, ist diese Geschichte tatsächlich so passiert... :-(

Donnerstag, 12. April 2007

Turns of life

Mein erster Versuch, ein Gedicht auf englisch zu schreiben...



Turns of life

Whatever I thought,
my thoughts were wrong.
Whatever I dreamed,
it was only a dream.
Whatever I hoped,
the hope withered to nothing.
Whatever I wished,
my wishes were not fulfilled.

Life is not what we want it to be
it is always full of surprises
turning you like a leaf in the wind
restlessly dancing
between dissapointment and happiness,
until it lands on the earth
and death puts an end
to everlasting dreams.

Mittwoch, 11. April 2007

Peinlich

Und wieder mal ein Besuch der Kaminkehrer heute morgen...
Kann mir irgendjemand verraten, woher die das Talent haben, immer genau dann aufzukreuzen, wenn es mir ein paar Tage lang schlecht ging und meine Wohnung deswegen aussieht wie ein Schlachtfeld?
Mir ist das schon so peinlich...
Nur bin ich nun mal alleinerziehend und habe vier kleine Kinder, und wenn ich den Haushalt mal nicht so schaffe ist niemand da, der mir hilft. Und die Kinder nutzen mein nicht-so-konsequent-sein-können voll aus und machen noch mehr Dreck wie sonst.
Es ist zum KOTZEN!
Und genau dann tauchen immer die Kaminkehrer auf :-(
Ich glaube wenn ich die mal hierhaben will muß ich nur mal ein paar Tage die Wohnung nicht putzen.

Freitag, 6. April 2007

Vertrauenssplitter

Vertrauen gegeben
Trotz vieler Enttäuschung.
Vertrauen verloren
Zersplittert wie Eis
Zerborsten in tausend
Scharfkantiger Splitter
Verdammt seist du Leben!
Verdammt seist du Schmerz!
Mein Herz ist durchbohrt
Von Rissen und Wunden
Die werden einst heilen
Zurück bleiben Narben
Paar frische bei alten
Was macht das noch aus?
Ich will keinen Panzer
Der schützet mein Herz
Sonst bin ich so kalt
Wie ein Berg aus Eis
Doch Narben verhärten
Vertiefen die Trauer
Zerstören Vertrauen
Im Menschsein verletzt
Glaube an Menschen
Verloren im Schmerz
Ich fühle mich fremd
In dieser Welt.

Mittwoch, 4. April 2007

StinkWUT

ich bin wütend darüber, daß meine Kinder in den Dachboden gegangen und die Ostersachen entdeckt haben. Jetzt werden sie wohl nicht mehr an den Osterhasen glauben.
Ich bin wütend darüber, daß ich mehr Geld ausgeben mußte als ich habe!
Ich bin wütend darüber, wieder enttäuscht worden zu sein!
Ich bin wütend darüber, daß man scheinbar heutzutage nicht mehr vertrauen kann!
Ich bin wütend darüber, daß ich ständig kämpfen muß, um zu meinem Recht zu kommen!
Ich bin wütend darüber, daß mein Ex über seinen Anwalt mir den Unterhalt gekürzt hat (nachdem er bereits den dritten Monat im Verzug war!) und als ich zu meinem Anwalt gegangen bin er mir den Frieden aufgekündigt hat! Der Friede - falls er denn überhaupt je existiert hat - war bereits in dem Moment vorbei als er mir den Unterhalt nicht mehr bezahlt hat!
Ich bin wütend darüber, daß meine Kinder immer wie kleine Models bei meinem Ex erscheinen müssen und wenn sie dann zurückkommen muß ich alle nicht zugelassenen und dann hervorbrechenden Emotionen auffangen!
Ich bin wütend darüber so wenig Geld zu haben und dann wird es mir von allen Seiten noch mehr aus der Tasche gezogen!
Ich bin wütend darüber, daß von mir erwartet wird, ständig 100% power zu geben! Ich kann das nicht!
Ich bin wütend darüber, daß ich so wahnsinnig viel tun und erreichen will und muß und mir weder die Zeit noch die Kraft dafür reicht!
Ich bin wütend darüber daß ich mir nie ein paar Tage freinehmen und wegfahren kann!
Ich bin wütend darüber, daß ich abends nicht wegkomme! Ich will auch mal wieder am Leben und an der Kultur teilhaben!
Ich bin wütend darüber, daß einem das wegen Kinder nicht arbeiten so schwer gemacht wird und ich bin wütend darüber, daß einem das Arbeiten mit Kindern so schwer gemacht wird!

Und außerdem bin ich wütend, daß es einem in dieser Welt so verdammt schwer gemacht wird, wirklich MENSCH zu sein!!!

Dienstag, 27. Februar 2007

Führen und Folgen - oder Miteinander gehen

"Geh nicht vor mir,
ich will dir nicht folgen.
Geh nicht hinter mir,
ich will dich nicht führen.
Geh neben mir und sei mein Freund!"


Finde ich schön :-))) Ich sehe da vor mir ein Bild von zwei Menschen, die sich an der Hand halten und sich gegenseitig stützen und halten, einander den besseren Weg weisen und wenn einer stolpert, hilft der andere ihm wieder auf. Die beiden kommunizieren miteinander nicht nur auf der sprachlichen Ebene, sondern auf körperlicher und seelischer Ebene genauso. Es findet ein Wechselspiel statt, ein Geben und Nehmen. Sie gehen zusammen, nicht mit einem räumlichen und seelischen Abstand zueinander.



Ein sehr interessantes Thema, Nähe und Distanz...

Samstag, 24. Februar 2007

Helft den Delfinen!

Ich habe soeben eine mail erhalten mit dem Link zu einer Petition. Sie richtet sich gegen die japanischen Delfin-"schlächter" (anders kann man es schon kaum mehr nennen), die die Delfine jedes Jahr massenweise zusammentreiben und dann auf brutalste Weise grausam ermorden.
Im ersten Link sieht man einen Film dazu, wer schwache Nerven hat sollte das vielleicht nicht anschauen, ich habe ihn gesehen und bin ganz erschüttert, es ist einfach nur schrecklich was da passiert!
Verdammt, diese Wesen sind viel humaner, liebevoller, und intelligenter als viele Menschen!
Im zweiten Link findet ihr die Petition, bitte unterschreibt die so zahlreich wie möglich, und gebt sie an alle eure Bekannten und Freunde weiter!


http://www.glumbert.com/media/dolphin
http://www.petitiononline.com/golfinho/petition.html


Danke, auch im Namen der Delfine!

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Ich habe ein paar Eier adoptiert... bin gespannt was schlüpft!

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